
Die Adventszeit ist für viele Menschen eine der schönsten Phasen des Jahres: Lichterglanz, gemütliche Abende, vertraute Düfte und ein Gefühl von Wärme, das uns durch dunkle Tage trägt. Doch gleichzeitig kann diese Zeit schnell stressig werden – Termine, Erledigungen und der Anspruch, alles „perfekt“ zu machen, lassen die Besinnlichkeit manchmal in den Hintergrund rücken.
Damit die Adventszeit wirklich zu einer wohltuenden Zeit wird, lohnt sich eine bewusste Vorbereitung – vor allem im Hinblick auf den eigenen Körper, das Essen und ausreichend Bewegung.
Den eigenen Körper wahrnehmen – und ernst nehmen
Bevor die Adventszeit beginnt, ist es hilfreich, einmal innezuhalten und in den eigenen Körper hineinzuspüren.
- Wie geht es mir?
- Bin ich erschöpft?
- Was brauche ich, um gut durch die kommenden Wochen zu kommen?
Die Adventszeit wird oft mit Entschleunigung assoziiert, doch in Wahrheit ist sie für viele eine Phase erhöhter Belastung. Umso wichtiger ist es, körperlichen und mentalen Bedürfnissen Raum zu geben.
Praktische Tipps:
- Baue täglich kleine Pausen ein – auch 5 Minuten bewusstes Atmen können Wunder wirken. Atme auf 4 Zählzeiten ein und auf 6 Zählzeiten aus, das hilf den Vagusnerv zu aktivieren und die Entspannung zu fördern.
- Plane freie Zeit genauso fest ein wie Termine.
- Setze Prioritäten: Nicht alles muss erledigt werden, und nicht alles muss perfekt sein.
Es ist völlig in Ordnung, bewusst „Nein“ zu gewissen Verpflichtungen zu sagen, um mehr „Ja“ zu sich selbst sagen zu können.

Genussvolles Essen ohne schlechtes Gewissen
Lebkuchen, Stollen, Plätzchen – die Adventszeit ist kulinarisch ein Fest. Statt sich jedoch zwischen Verzicht und Übermaß hin- und hergerissen zu fühlen, kann ein achtsamer Umgang mit Essen helfen.
Achtsam essen bedeutet:
- bewusst genießen statt nebenbei zu snacken
- eigene Signale für Hunger und Sättigung wahrnehmen
- Qualität vor Quantität zu stellen
Du musst nicht auf Lieblingsleckereien verzichten – genieße sie einfach bewusst. Wenn ein Stück Stollen wirklich geschmeckt wird, braucht es oft gar nicht viel mehr.
Tipps für ein entspanntes Essverhalten in der Adventszeit:
- Plane ausgewogene Mahlzeiten und integriere Kleinigkeiten bewusst als Genussmomente.
- Trinke ausreichend – oft verwechseln wir Durst mit Appetit.
- Habe immer ein paar einfache, nährstoffreiche Lebensmittel zu Hause, um spontanen Stresshunger zu vermeiden.
So bleibt das Essen ein Moment der Freude – statt eine Quelle von schlechtem Gewissen.
Bewegung als Geschenk an dich selbst
Gerade in der dunklen Jahreszeit fehlt oft die Motivation, sich zu bewegen. Dabei kann Bewegung einer der wichtigsten Ausgleichsfaktoren sein: Sie reduziert Stress, stärkt das Immunsystem und sorgt für mentale Klarheit.
Es geht nicht um Leistung, sondern ums Wohlbefinden.
Schon kleine Einheiten haben eine große Wirkung.
Bewegungs-Ideen für die Adventszeit:
- Ein täglicher Spaziergang im Tageslicht – auch 20 Minuten genügen.
- Sanfte Yoga-Einheiten, um Verspannungen zu lösen.
- Kurze Stretching-Routinen am Morgen oder Abend.
- Tanzen in der Küche zu weihnachtlicher Musik – überraschend effektiv und einfach nur schön.
Bewegung darf Freude machen und muss nicht anstrengend sein.

Fazit: Eine Adventszeit, die dir wirklich guttut
Die Adventszeit ist nicht nur eine Phase im Kalender, sondern eine Einladung: zur Achtsamkeit, zur Entspannung, zu bewussten Genussmomenten. Wenn wir uns selbst gut auf diese Wochen vorbereiten, entsteht Raum für echte Besinnlichkeit.
Indem du auf deinen Körper hörst, Essen als Freude zulässt und Bewegung als wohltuenden Ausgleich integrierst, schaffst du dir eine Adventszeit, die nicht nur festlich, sondern auch erholsam ist.
Gönn dir diese Zeit – du hast sie verdient.
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Ich wünsche allen eine besinnliche Adventszeit :-) Eure Nadine



